Freitag, den 11. Februar 2011 um 13:40 Uhr

Therapeuten-Netzwerk Trichotillomanie

Fachliche Informationen, Fortbildungen, Therapiemanuale oder Supervision zu Trichotillomanie sind hier zu Lande eher selten. Was kann ein Therapeut tun, wenn die Therapie ins Stocken gerät, Fragen auftauchen, Patienten die Therapie abbrechen? Wie gerne würde man da mal einen Kollegen, eine Kollegin nach ihrer Erfahrung fragen!

Veröffentlicht in TTM Infostelle

Das vergangene Jahr 2004 könnte auf den ersten Blick als Jahr ohne besondere Ereignisse in Erinnerung bleiben. In der Tat gab es einen Höhepunkt, so wie z.B. die Trichotillomanie-Tagung 2003, im Jahr 2004 nicht. Dennoch ist es mir gelungen, mit vielen kleinen Aktivitäten unser Anliegen ein gutes Stück nach vorne zu bringen.
Als Fernsehbeitrag hatten wir einen Bericht in SAT1 Akte04. In den Printmedien wurde z.B. im "Deutschen Ärzteblatt", der Zeitschrift "Verhaltenstherapie", "Bild der Wissenschaft" und der "Glücksrevue" über Trichotillomanie berichtet. Auch war ich in 2004 wieder mit Vorträgen zum Thema unterwegs: Im Februar in der Psychosomatischen Fachklinik Bad Dürkheim, im September in der Universitätsklinik Lübeck und im Dezember im Alexianer Krankenhaus in Münster. Auch war die Trichotillomanie mit einem Infostand auf der DGPPN-Tagung im November in Berlin präsent.

Seit Oktober 2004 ist die Homepage von Steph "www.trich.de" wieder online und bereichert das Internetangebot zur Trichotillomanie.
Neue SHG'S waren in Berlin, Köln und Stuttgart im Aufbau. Die SHG-Hamburg konnte in 2004 ihr 7-jähriges Bestehen feiern.
In 2004 haben mich wieder viele Anfragen von Betroffenen und deren Angehörigen erreicht. Mit 150 „Neuen“, weit über 1.000 Mails und Briefen sowie zahllosen Telefonanrufen, war ich in Sachen Information und Beratung wieder bestens beschäftigt.
Etwas besonders im Jahr 2004 war meine Teilnahme an der Buchpräsentation von "Linda", die auf Hawaii lebt und im September in Hamburg ihr Buch "Haare im Licht" vorgestellt hatte.

Doch nun laßt uns auf die Aktivitäten dieses Jahres 2005 schauen:

Das neue Jahr 2005 begann gleich mit einen Höhepunkt, dem ersten Bundestreffen der Selbsthilfegruppen zu Trichotillomanie vom 7. bis 9. Januar in Meschede.
Die Medien waren auch in 2005 wieder aktiv. Über unsere Erkrankung wurde mit Berichten den Zeitschriften "Tina" und "Telegrand" sowie im Fernsehen in der "stern-tv-reportage" ausführlich berichtet. Auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatirie vom 17. bis 19. März habe ich für die Anliegen der betroffenen Kinder und Jugendlichen geworben. Mit der Internetstudie von Frau Dr. Antje Bohne könnten wir uns darüber freuen, dass zum Thema Trichotillomanie wieder geforscht wird.

Ein Schwerpunkt bildet auch in diesem Jahr die Beratung und Information von Betroffenen, Angehörigen, Therapeuten und der Öffentlichkeit.
Es werden sich hoffentlich in diesem Jahr wieder neue Selbsthilfegruppen gründen, zu deren Unterstützung ich eine Infoveranstaltung anbiete. Seminare zum lösungsorientierten Arbeiten in Selbsthilfegruppen, dem sogenannten „7-Schritte-Programm“, biete ich ebenfalls gerne wieder an. Bei Interesse ruft mich doch einfach an. Mein Projekt "Basisbroschüre" zur Trichotillomanie habe ich auch nicht vergessen und hoffe sehr bis zum Ende 2005 einen Druckauftrag erteilen zu können.
Ankündigen möchte ich zum Schluss noch, dass die Trichotillomanie mit einem Symposium auf der Jubiläumstagung der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. vom 15. bis 17. September 2005 in Freiburg bedacht sein wird.

Mit lieben Grüßen

Eure Antonia

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Mittwoch, den 09. Februar 2011 um 01:09 Uhr

Infostelle Trichotillomanie Hamburg

Die Infostelle möchte Betroffenen und deren Angehörigen helfen, sich über die Erkrankung des zwanghaften Haareausreißens zu informieren und Wege der Therapie zu finden. Auch suchen wir geeignete Therapeuten, die zur Behandlung der Trichotillomanie bereit sind.

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