Ein Anfang und kein Ende in Sicht
Hallo!
Ich habe hier nicht meinen richtigen Namen angegeben, das möchte ich vorwegschicken.
Ich bin 29 Jahre alt und leide schon seit mehr als 13 Jahren unter meinem Haarereißen.
Ich muss vorweg sagen, dass ich mein ganzen Leben lang Stoppelkurze Haare hatte und das ausreißen der Haare so niemals wirklich möglich war.
Zum ersten mal fing es an, als ich mich dazu entschlossen hatte, meine Haare länger wachsen zu lassen. Aus langeweile fing ich an, an meinen Haaren zu spielen und einige Zeit später stellte ich fest, dass ich mir die ganzen Deckhaare auf der linken Seite kurzgerissen hatte.
Ich konnte mir das Verhalten nicht erklären und dachte mir, bevor es noch schlimmer wird, lasse ich mir die Haare lieber ein wenig kürzer schneiden.
Also ließ ich mir die restlichen Haare an die kürzeren angleichen. Doch auch das half nichts, wenige Wochen später hatte ich große Löcher hinter den Ohren, am Hinterkopf und recht und links von der Stirn.
Also tat ich das, was ich für richtig hilt und ließ mir die Haare wieder so kurz wie möglich schneiden.
Danach war auch erst einmal Ruhe, schließlich kam ich nicht mehr an die Haare dran.
Ich dachte auch schon, dass wäre wohl eine einmalige Sache gewesen - so eine Phase halt.
Doch als mich mich knapp 4 Jahre später noch einmal dazu überreden ließ, mir die Haare wachsen zu lassen (mein damaliger Freund, wollte doch so gerne eine Freundin mit langen Haaren), fing es schon nach kurzer Zeit wieder an.
Wobei ich sagen muss, dass es wirklich nur schübeweise kam, denn zwischendurch dachte ich wirklich schon ich hätte es im Griff. Meine Haare wuchsen, dann riss ich mal wieder einige in einer Phase aus, dann wuchsen sie wieder nach.
Und so geht das bis heute.
Ich habe heute lange Haare (und habe mich auch so an sie gewöhnt, dass ich sie nicht mehr kurzschneiden lassen will!), die mir bis weit auf den Rücken gehen, aber eben nicht alle und zwischendrinnen habe ich eben auch Löcher, bzw. kurzgerupfte Haarsträhnen. Ich lasse mir die Haare ab und zu vom Friseur mal wieder stufig schneiden, so das es nicht mehr so viel auffällt. Doch wenn ich momentan in den Spiegel sehe....
Ich war vor einigerzeit mit diesem Problem einmal bei meinem Hausarzt, doch dieser konnte damit leider nichts weiter anfangen und schickte mich zu einem Hautarzt. Dort war ich erst garnicht, denn ich bin der Meinung, dass dies kein Hauttechnisches Problem ist, schließlich habe ich keinen Haareausfall...ich sorge selbst dafür, dass sie "Ausfallen".
Ich hatte bisher noch nie Kontakt zu Menschen denen es auch so geht.
Ich wurde mich aber freuen, wenn sich jemand per E-Mail bei mir melden würde. Ich würde gerne wissen, wie es den anderen ergeht und ob man es in den Griff bekommen kann und wenn ja wie.
Also bitte schreibt mir einfach!
Vielen Dank.
Liebe Grüße
Jade
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